Ein Bein wird zunehmend dicker. Ein Arm fühlt sich schwer und gespannt an. Schuhe, Kleidung oder Schmuck sitzen plötzlich enger als früher. Hinter solchen Veränderungen kann ein Lymphödem stecken.
Ein Lymphödem entsteht, wenn das Lymphsystem die Flüssigkeit im Gewebe nicht mehr ausreichend abtransportieren kann. Die Folge ist eine zunächst häufig weiche, später zunehmend festere Schwellung. Besonders häufig betroffen sind Arme und Beine – ein Lymphödem kann grundsätzlich jedoch auch an anderen Körperregionen auftreten.
Die gute Nachricht: Ein Lymphödem lässt sich in vielen Fällen sehr gut behandeln und kontrollieren. Entscheidend sind eine fachgerechte Diagnose, die richtige Entstauung und eine konsequent angepasste Kompressionsversorgung.







